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Der unternehmerische Nutzen


Umweltmanagementsysteme, wie z.B. ÖKOPROFIT sind für Unternehmen ein nicht mehr wegzudenkendes Instrument zur nachhaltigen Unternehmensentwicklung. Die Einführung von Umweltmanagement-Systemen ist in Westeuropa vor allem bei den Groß- und Mittelunternehmen weit fortgeschritten. Der Marktanteil von ÖKOPROFIT liegt alleine in Deutschland bei 60% [Quelle Umweltbundesamt]. Aber auch Kleinunternehmen erkennen immer mehr den betriebswirtschaftlichen Vorteil bei der Implementierung von diesen Systemen

Die Frage nach dem Nutzen einer Implementierung eines Umweltmanagementsystems braucht heute kein Geschäftsmann mehr zu stellen, denn dieser (Mehrfach-)Nutzen kann nicht mehr übersehen werden.

 

Kernprozess des Umweltmanagementsystems nach ÖKOPROFIT:

Eine der größten stärken des Umweltmanagementsystems nach ÖKOPROFIT liegt in der Bergung von Potentialen und der daraus resultierenden Umsetzung. Mit der Entscheidung zur Implementierung des Umweltmanagementsystems nach ÖKOPROFIT, entscheiden sie sich also nicht nur dazu ein Umweltmanagementsystem einzuführen sondern Sie werden Schrittweise in Richtung Umsetzung von Maßnahmen herangeführt deren Wirkung nicht nur ökologisch sondern auch ökonomisch spürbar werden.

Nicht umsonst ist ÖKOPROFIT das weltweit verbreitetste 1st level Umweltmanangementsystem für Unternehmen.

Das international bekannte Zauberwort ist dabei Plan -> Do -> Check -> Act
Konkret bedeutet dies für ein Unternehmen, dass in einem
1. Schritt (plan), analysieren Sie ihre Abläufe und entwickeln eine Strategie.
Im 2. Schritt (do), Koordinieren Sie je nach Dringlichkeit und der zu erwartende Potentiale die Umsetzung der Maßnahmen.
Im 3. Schritt (check), Kontrollieren Sie ihre Umgesetzten Maßnahmen und
im 4. Schritt (act) gegebenenfalls korrogieren Sie diese und passen Ihre Stragie entsprechend der Veränderung an.


 

Erfolge (Nutzen) durch ÖKOPROFIT

Allgemein ergibt sich in vielen Unternehmen eine Überlastung durch Häufung der Verantwortlichkeiten beim Geschäftsführer bzw. Inhaber. Dies wirkt sich natürlich nicht nur sehr schlecht in der Performance der Unternehmensentwicklung aus sondern bringt diese ab einer gewissen Belastung zum Stillstand.

Eine unabdingbare Lösung dabei ist die Umverteilung von Aufgaben an MitarbeiterInnen in unterschiedlichste Unternehmensbereiche.
Koepfe im ÖKOPROFIT Ideenpool
von vielen e Überlastung und die Eine der verhängnissvollsten und ressourcenvernsichtendsten Gleichzeitig ist die Vorstellung, was konkret im eigenen Unternehmen relevant ist, oft unklar. Diese Konstellation birgt das hohe Risiko eines Organisationsverschuldens.

 

Erfolge (Nutzen) durch ÖKOPROFIT



Eines der wesentlichen Ziele im Aufbau eines Umweltmanagementsystems nach ÖKOPROFIT ist die Analyse von Verantwortlichkeiten und eine der Umsetzung entsprechenden Regelung. Beim Aufbau eines Managementsystems werden Verantwortlichkeiten analysiert und klar geregelt, einschließlich der Schnittstellen, des Weiterbildungsbedarfes und des Informationsflusses. Erst dann kann festgelegt werden, wie die erforderlichen Umsetzungen im Bereich Umweltschutz innerbetrieblich am kostengünstigsten und sinnvollsten geregelt werden können: z.B. regelmäßige Abfrage von Spezialwissen über Verbände, Übertragung von Aufgaben im Umwelt- und Arbeitsschutz an entsprechend engagierte Mitarbeiter oder Zukauf genau zugeschnittener externer Dienstleistungen.
  • Ein weiterer Nutzen ist die Erhöhung der Rechtssicherheit auf dem Gebiet der gesetzlichen Anforderungen im Umwelt-/Arbeitsschutz. Im Umweltmanagement werden alle relevanten Rechtsvorschriften erfaßt. Berufsverbände bieten hier kostenfreie Unterstützung an.
  • Gleichzeitig fördert ein eingeführtes Umweltmanagement-System die kontinuierliche Beschäftigung mit Fragestellungen zum Umweltschutz und das aktive Handeln aller Mitarbeiter. Dadurch werden Verbesserungs- und Einsparungspotentiale erkannt und umgesetzt. Insbesondere auf dem Gebiet des Energie-, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffeinsatzes und der Abfallentsorgung können erhebliche Einsparungen erzielt werden. Die Notwendigkeit, Umweltziele zu formulieren sowie Input-/Outputdaten zu bewerten, helfen den kleinen und mittleren Unternehmen dabei, dieses Potential im Tagesgeschäft nicht verloren gehen zu lassen.
  • Die auch in Baden-Württemberg beabsichtigte Erleichterung in der Vollzugspraxis und bei der Behördenüberwachung ist für kleine und mittlere Unternehmen nur eingeschränkt als Vorteil zu nennen, da diese in der Regel nicht über die relevante Anlagentechnik verfügen, um davon praktisch profitieren zu können.
  • Die zu Beginn der Einführung von EMAS vorhergesagten Wettbewerbsvorteile im Bereich Industrie und öffentliche Hand haben sich bisher nur in geringem Umfang verwirklicht. Vorreiter sind hier die Automobilhersteller und andere Großunternehmen, die ihre Lieferanten zu einer Validierung/Zertifizierung drängen.
  • Auch die Verbesserung des Firmenimages in der Öffentlichkeit hat durch den immer noch eher niedrigen Bekanntheitsgrad von EMAS und ISO 14001 bisher nicht die erwartete Bedeutung erlangt. Durch das aktive Bemühen um Umwelt- und Arbeitsschutz kann aber insbesondere bei jüngeren Mitarbeitern eine bessere Identifikation mit dem eigenen Unternehmen erzielt werden.

 

Aufwand einer Beteiligung am Umweltmanagement-System:

  • Der erste Schritt nach der Entscheidung, ein Umweltmanagement-System einzuführen, ist die sog. Erste Umweltprüfung. Dies ist eine umfassende Untersuchung zum Stand des Umweltschutzes im Unternehmen und der durch die Unternehmenstätigkeit verursachten Umweltauswirkungen. Außerdem sollte in dieser Phase die Einhaltung aller für das Unternehmen gültigen Rechtsvorschriften geprüft werden.
  • Als nächster Schritt erfolgt der Aufbau des Umweltmanagement-Systems durch die Festlegung einer Aufbau- und Ablauforganisation und derenDokumentation in Form eines Handbuches sowie Verfahrens- und Arbeitsanweisungen. Es existieren eine ganze Reihe von veröffentlichten Musterdokumentationen, die als Leitfaden herangezogen werden können. Viele Berufsverbände bieten auch einen Erfahrungsaustausch unter vergleichbaren Unternehmen an.

    Wichtig in dieser Phase ist die Information und Schulung der Mitarbeiter, um diese aktiv in den Aufbauprozeß einzubinden. Häufig nicht verfügbar sind Input-Output-Daten. Sie sind je nach Ausprägung des Unternehmens für einzelne Prozesse oder als Gesamtübersicht zu ermitteln, um Verbesserungspotentiale systematisch zu erkennen und Verbesserungen nachweisen zu können. In der Regel sollte für den Aufbau mindestens ein halbes Jahr eingeplant werden.
  • Der Zeitaufwand für die ersteValidierung oder Zertifizierung durch einen externen Umweltgutachter hängt ab von der Anzahl der Mitarbeiter im Unternehmen und der Komplexität der Unternehmenstätigkeit. Vor der Festlegung auf einen Gutachter sollten in einem persönlichen Vorgespräch die Vorgehensweise und die Schwerpunkte der Validierung bzw. Zertifizierung einvernehmlich abgesprochen werden.Bei einer Validierung nach EMAS ist auch die Erstellung einer Umwelterklärung für die Öffentlichkeit nötig. Außer einigen vorgegebenen Inhaltspunkten gibt es hier keine Vorgaben zu Umfang und Ausstattung.
  • Bereits beim Aufbau des Umweltmanagement-Systems sollte der Pflegeaufwand durch betriebliche Veränderungen und die Aktualisierung von Daten ausreichend berücksichtigt werden. Daneben legt das System folgende wiederkehrende Aufgaben fest: Interne Umweltbetriebsprüfungen in allen relevanten Bereichen, Überprüfung der Umweltpolitik, Aufstellung und Verfolgung von Umweltzielen und –programmen, Durchführung eines Management Reviews. Zusätzlich bei EMAS-Verfahren: Erstellung von jährlichen vereinfachten Umwelterklärungen in den Jahren zwischen den Validierungen.
  • Grundsätzlich gilt: Wird das Umweltmanagement-System gelebt, besteht der reine Pflegeaufwand in wenigen Tagen pro Jahr:
     

    Empfehlungen:

    Abschließend möchten wir noch ein paar Empfehlungen aus unserer Praxiserfahrung anfügen:
    • Wenn Sie beabsichtigen, ein Umweltmanagement-System einzuführen, prüfen Sie, inwieweit Qualitätsmanagement und Arbeitsschutz integriert werden können. Integrierte Systeme sind insbesondere im Mittelstand praktizierbar und führen bei der Implementierung und der Pflege der Systeme zu spürbarer Reduzierung des Aufwandes. Desweiteren ist die Akzeptanz bei Verantwortlichen und Mitarbeitern besonders hoch.
    • Vermeiden Sie schriftliche Regelungen, Dokumentationen und Datenfriedhöfe, die nur auf Wunsch eines Umweltgutachters entstanden sind, ohne daß Sie daraus einen Nutzen für Ihr Unternehmen ziehen können.
    • Wählen Sie Ihren Umweltgutachter sorgfältig aus und streben Sie eine langfristige Zusammenarbeit an.
    • Setzen Sie sich durch eine zu kurz terminierte Erstvalidierung bzw. -zertifizierung nicht selbst zu stark unter Druck.
    • Suchen Sie den Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen.
    • Zusammenfassend kann festgestellt werden, daß gerade in kleinen und mittleren Unternehmen, in denen der Umwelt- und Gesundheitsschutz bisher keine so große Rolle gespielt hat, die Verbesserungs- und Einsparungspotentiale den unbedingt erforderlichen Aufwand für die Einführung und Pflege eines Umweltmanagement-Systems rechtfertigen.

       

      Kontakt

      Unternehmen die sich für eine Zertifizierung nach ÖKOPROFIT interessieren können sich direkt an ihr RECP (Regional ECOPROFIT Contact Point) wenden oder Kontakt mit dem GECP (Global ECOPROFIT Contact Point) der CPC Austria aufnehmen.
       

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      • Workshops
      • individueller Beratung
      • Zertifizierung

       

      Workshop-Reihe

      Der ÖKOPROFIT-Know-how-Transfer in die Unternehmen findet in Form einer Workshopreihe statt. Diese wird in der Regel vom RECP (Regional ECOPROFIT Contact Point) organisiert und von ÖKOPROFIT Consultants durchgeführt.

      Zu den Workshops eingeladen sind MitarbeiterInnen aus den Unternehmen die in Folge der Umsetzung von ÖKOPROFIT dem Umweltteam angehören. Die MitarbeiterInnen werden in den Workshops in den unterschiedlichen Aspekten des integrierten Umweltschutzes mit den Schwerpunkten Energie, Wasser, Stoffstrommanagement, Produktions- und Prozessanalysen, Abfallmanagement, ökologisches Controlling und Rechtssicherheit unterrichtet.
      Gruppenarbeiten fördern dabei den Austausch von Know-how und tragen entgegen herkömlicher Beratungsprojekte, zu einem wirkungsvollen Kompetenzaufbau bei, der im Unternehmen bleibt und nicht mehr extern zugekauft werden muss. Mit diesem Prozeß geht das ÖKOPROFIT-Wissen in die Unternehmen über und erzeugt dort innovative Problemlösungsprozesse, welche die wesentlichen Erfolgsfaktoren bei der Maßnahmenumsetzung sind.

      Die ÖKOPROFIT Arbeitsunterlagen sind im ÖKOPROFIT Einsteigerprogramm ein wichtiges Werkzeug. Die Materialien beinhalten den Leitfaden zur Implementierung des UMS, betriebliche Beispiele und Arbeitsblätter. Arbeitsblätter sind dabei das Tool zum Aufbau des Umweltberichts nach ÖKOPROFIT.

       

      Betriebliche Umsetzung

      Parallel zur Workshop-Reihe findet die individuelle Betriebsberatung (entsprechend der Unternehmensgröße) durch die ausgebildeten ÖKOPROFIT-Consultants statt. Gemeinsam mit dem Umweltteam werden die Unternehmen mittels moderner Analysemethoden auf mögliche Einsparungspotentiale hin durchleuchtet und ein gemeinsames Umsetzungsprogramm festgelegt.

      Der Fokus der Beratungsleistung liegt hier ganz klar in der Umsetzung von Maßnahmen und der daraus resultierenden Kostenoptimierung.

       

      Evaluierung, kommissionelle Prüfung und Zertifizierung

      Den Abschluss der Implementierung des Umweltmanagementsystems nach ÖKOPROFIT stellt der Zertifizierungsprozess dar. Dieser beinhaltet folgende Schritte:
      • Evaluierung
      • kommissionelle Prüfung
      • Zertifizierung
      Evaluierung
      Nach Abschluss der Implementierungsphase stellen sich die teilnehmenden Unternehmen dem wichtigen Zertifizierungsprozess. Ein erster Schritt ist dabei die Anmeldung des Unternehmens zur Zertifizierung beim regionalen Kontaktpoint RECP.

      Der RECP überprüft dabei nach den internationalen ÖKOPROFIT Vergaberichtlinien die Erfüllung der ÖKOPROFIT Kriterien.

      kommissionelle Prüfung
      Die kommissionelle Prüfung der zur Zertifizierung zugelassenen Unternehmen erfüllt vorwiegend den Zweck der verbesserten Verankerung der teilnehmenden Unternehmen in der Region und der Einbindung regionaler Player in ÖKOPROFIT. Die Kommission besteht in der Regel aus Vertretern von Stadt/Land, Universitäten, Forschungseinrichtungen, sowie Vertretern von Arbeitnehmerorganisationen und Unternehmensinteressensvertretungen. Eines der wichtigsten Ziele dabei ist es, die Unternehmen in der Region durch ihre Umweltleistungen positiv darzustellen um für zukünftige unternehmensrelevanten Aktivitäten eine gute Ausgangssituation zu schaffen.

      Die kommissionelle Prüfung besteht aus:
      • einem Firmenbesuch der Kommission
      • der Vorstellung des Unternehmens und der ÖKOPROFIT Aktivitäten
      • dem Unternehmensrundgang
      • der Erteilung von Auflagen für alle teilnehmenden Unternehmen aus Gründen kommunaler Bedürfnisse


      Zertifizierung - Auszeichnung der Betriebe

      Nach positiver Evaluierung des Unternehmens durch die unabhängige Kommission bildet die Auszeichnung des Unternehmens nach ÖKOPROFIT den Abschluß.

      In einer feierlichen Zeremonie mit Teilnehmern aus Politik und Wirtschaft werden die Unternehmen nach ÖKOPROFIT ausgezeichnet.
      Auszeichnung nach ÖKOPROFIT
      Übergabe der Auszeichnung nach ÖKOPROFIT


      Das ÖKOPROFIT Einsteigerprogramm beinhaltet zusammengefasst folgende Schritte:

      Programm ÖKOPROFIT Einsteiger